Der nächste Schritt beim Umbau der Klinik zum Gesundheitszentrum – Ettenheim

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Die Entwicklung des Ortenau-Klinikums in Ettenheim zu einem sogenannten Gesundheitszentrum Ettenheim nimmt konkrete Formen an, wie das Landratsamt des Ortenaukreises mitteilt.

Nach einer europaweiten Ausschreibung hat sich der Ausschuss für Gesundheit und Kliniken des Ortenaukreises kürzlich entschieden, die Architekten- und Planungsleistungen für die geplanten Um- und Neubauten zu vergeben. Damit hat das Gremium grünes Licht für die rund einjährige Planungsphase des Projekts gegeben.

Ein Volumen von rund drei Millionen Euro

Die vergebenen Planungsaufträge betreffen das Objekt, die technische Gebäudeausrüstung und die Tragwerksplanung und haben ein Volumen von rund drei Millionen Euro. Insgesamt sind drei Planungsbüros beauftragt. Klinikgeschäftsführer Christian Keller freut sich laut Pressemitteilung über die zügige Abwicklung des Ausschreibungsverfahrens. „Wie bei allen unseren Bauvorhaben für das Ortenau-Klinikum liegen wir auch beim Gesundheitszentrum Ettenheim voll im Plan“, sagt Keller. Auch Ettenheims Bürgermeister Bruno Metz sieht mit der Vergabe der Planungsleistungen einen weiteren Meilenstein erreicht. Alle Beteiligten haben professionell und schnell gearbeitet. „Dafür sind wir dankbar und freuen uns auf ein gut ausgestattetes Gesundheitszentrum für die Menschen in unserer Region und weit über die Reha-Klinik hinaus“, so Metz.

Die notwendigen Bauarbeiten könnten Anfang 2023 beginnen

Im Oktober 2021 hat der Kreistag des Ortenaukreises beschlossen, die Betriebsstätte des Ortenau-Klinikums in Ettenheim zu einem Gesundheitszentrum auszubauen. Das Konzept sieht vor, die geriatrische Rehabilitation mit 60 Betten, das bestehende Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) mit Facharztpraxen und einer Notfallsprechstunde sowie ambulante OP-Möglichkeiten in einem Gesundheitszentrum unter einem Dach zu vereinen. Auch eine Rettungswache mit Notarztstandort ist in unmittelbarer Nähe geplant. Das Strukturkonzept sieht Investitionen für den Um- und Ausbau des Standorts von derzeit rund 17 Millionen Euro vor. Bis zu einer Million Euro sind für den Umbau des OP-Bereichs für den ambulanten Betrieb veranschlagt. Die Detailplanung durch die Fachplaner wird voraussichtlich bis Ende 2022 abgeschlossen sein. Sobald eine Baugenehmigung vorliegt, kann Anfang 2023 mit den Arbeiten zum Teilabriss und Neubau begonnen werden. Voraussichtlich die ZfG mit geriatrischer Rehabilitation im Laufe des Jahres 2025 in Betrieb gehen. Die ambulanten Angebote des MVZ sollen während der Bauarbeiten bestehen bleiben.