Gesundheit – Wiesbaden – Corona-Impfung im Gesundheitswesen erfolgt in Etappen – Gesundheit

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Wiesbaden (dpa/lhe) – Die Corona-Pflichtimpfung für Beschäftigte in der Pflege und im Gesundheitswesen ab Mitte März soll in Hessen schrittweise umgesetzt werden. Wie das Sozialministerium am Freitag auf Anfrage mitteilte, wird die Einrichtung den Gesundheitsämtern zunächst bis Ende März melden, welche Mitarbeiter keine Nachweise vorgelegt haben. Diese Mitarbeiter sollten dann vom Gesundheitsamt aufgefordert werden, diesen Nachweis vorzulegen. Es gilt eine vierwöchige Frist.

Geschieht dies nicht, kann das Gesundheitsamt ein Bußgeld verhängen – in Hessen drohen 2500 Euro. „Es soll Sie auch zu einer Impfberatung einladen und anschließend ein Impfangebot unterbreiten“, erklärte das Sozialministerium. Erst in einem letzten Schritt prüft das Gesundheitsamt – unter Einbeziehung der Einrichtung – ein mögliches Tätigkeitsverbot. Diese soll frühestens sechs Wochen nach der Entscheidung des Gesundheitsamtes wirksam werden.

Ab dem 15. März gilt in Deutschland eine sogenannte einrichtungsbezogene Impfpflicht. In Hessen betrifft dies 247.600 Beschäftigte beispielsweise in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern oder Arztpraxen. Rund 22.100 Beschäftigte sind nach Angaben des Ministeriums nicht geimpft oder haben in entsprechenden Umfragen keine Angaben zu ihrem Impfstatus gemacht.

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