Haustiere: Tierrettung im Ukraine-Krieg: Was können die Hunde dafür tun? – Unterhaltung

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Dominik Nawa brachte in seinem blauen Van fünf Hunde aus der westukrainischen Stadt Stryj mit. „Vier Welpen und ihre Mutter. Eine Frau fand sie angebunden vor der Kirche in Stryj“, sagt der 46-Jährige, der in Schlesien eine Auffangstation für Pferde, Esel und Ziegen betreibt.

Viele Welpen mit ihren Müttern

Ein Dutzend Freiwillige aus Polen, der Ukraine, Deutschland und den USA helfen beim Ausladen der mit Wolldecken bedeckten Käfige aus den Lieferwagen. Es gibt viele Welpen bei ihren Müttern. Die Tierschützer streicheln die verängstigten Welpen und tragen sie vorsichtig in beheizte Behälter. „Auch meine Oma musste als Kind fliehen und konnte ihren schwarzen Spitz nicht mitnehmen. Das ließ sie nie los – sie sprach immer wieder von ihrem ‚kleinen Mohr‘“, sagt Stefanie Seelmann aus München. Und leise fügt sie hinzu: „Was können die Hunde dafür tun?“

Das improvisierte Tierheim in Medyka ist nur eine Übergangsstation für die hier ebenfalls aufgenommenen Hunde und Katzen. Paul kam aus Dresden, um Tiere nach Deutschland zu bringen. „So viele, wie in mein Auto passen.“ Zu Hause hat er ein privates Tierheim gefunden, das sie aufnehmen wird. Und ein paar Herrchen und Frauchen, die sich schon auf ihren neuen Liebling freuen.

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