Live-Ticker Corona am 10. Februar: Pandemie in Bayern – Nachrichten aus Rosenheim, Traunstein, Mühldorf, Altötting und dem Berchtesgadener Land

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Deutscher Bundestag (Archivbild).

© Kay Nietfeld/dpa

München/Oberbayern – Das Coronavirus sorgt nach wie vor für Einschränkungen des öffentlichen Lebens in der Region, in Bayern, in Deutschland und weltweit. Die Entwicklungen am Donnerstag (10. Februar) im Newsticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 351 (Quelle/Stand: DIVI, 10. Februar, 6:05 Uhr)
  • Intensivbettenbelegung ILS Rosenheim: 80,8 % (Quelle/Stand: DIVI, 10. Februar, 6:15 Uhr)
  • Intensivbettenauslastung ILS Traunstein: 84,4 % (Quelle/Stand: DIVI, 10. Februar, 6:15 Uhr)
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 2505,1, Landkreis Rosenheim 2300,2, Landkreis Traunstein 1542,7, Landkreis Berchtesgadener Land 1911,1, Landkreis Mühldorf 1921,3, Landkreis Altötting 1965,9 (Quelle/Stand: RKI, 10. Februar, 3:58 Uhr)
  • Bisher infizierte Personen: Stadt Rosenheim 13.721, Landkreis Rosenheim 54.353, Traunstein 35.904, Berchtesgadener Land 22.637, Mühldorf 24.875, Altötting 20.359 (Quelle/Stand: RKI, 10. Februar, 3:58 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 109, Landkreis Rosenheim 666, Traunstein 323, Berchtesgadener Land 162, Mühldorf 264, Altötting 294 (Quelle/Stand: RKI, 10. Februar, 3:58 Uhr)
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Update, 11.44 Uhr – Bundestag ändert umstrittene Genesungsverordnung für den Plenarsaal

das Bundestag ändert die umstrittene Genesungsverordnungg Zugang zum Plenarsaal und zu Ausschusssitzungen. Ab kommenden Montag gibt es auch die Der Recovered-Status gilt nur noch für drei und nicht mehr für sechs Monate, wie die Bundestagsverwaltung den 736 Abgeordneten am Donnerstag mitteilte. Der Nachweis einer vorangegangenen Infektion muss daher durch einen PCR-Test erbracht werden.

Trotz der Verkürzung des Genesungsstatus von sechs auf drei Monate für Bürger, die Bundestag in der vergangenen Sitzungswoche noch die alte Frist für den Zugang zu Plenarsitzungen und Ausschüssen. Dies führte zu Missverständnissen und Kritik. Die neue Regelung soll zunächst bis zum 13. März gelten.

Update, 11.17 Uhr – Institut soll umstrittene Corona-Schutzmasken untersuchen

EIN Institut Rosenheim Sollte die Qualität der umstrittenen Corona-Schutzmaskendie die Landesregierung 2020 gekauft hat. Die noch im Bestand befindlichen Masken sollen direkt dorthin geliefert werden, ohne Umweg über den Landtag. Das sollten sie Masken inklusive Verpackung und Papiere dort direkt am Eingang fotografisch dokumentiert Wille. Darauf verständigte sich der Untersuchungsausschuss am Donnerstag in einer nichtöffentlichen Sitzung, wie der Vorsitzende Winfried Bausback (CSU) und Vize Florian Siekmann (Grüne) mitteilten.

Die Opposition hatte ursprünglich verpflichtet, die Masken zuerst selbst zu inspizieren. CSU und Freie Wähler lehnten dies ab, Bausback warnte vor einer Gefährdung der Beweiskraft. Schließlich zog sich die Opposition von der Forderung zurück. Siekmann erklärte, dass es jetzt genauso sein werde eine „Fotodokumentation“ abgeben, wenn die Masken im Institut eintreffen, vor der eigentlichen Bewertung. So können Sie die Lieferungen schnell mit den Dateien vergleichen, was jetzt garantiert ist. „So wissen wir sofort, welche Masken eigentlich noch da sind.“ Noch ist unklar, wie lange es dauern wird, bis der eigentliche Bericht fertig ist – Bausback sagte, er hoffe „innerhalb von Monaten“.

Update, 10.23 Uhr – Holetschek: Impfungen im Gesundheitswesen kommen schneller

Die bayerische Staatsregierung will eine Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheitswesen jetzt etwas schneller einführen, als Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zunächst versprochen hat. Bayern erwägt die Einführung einer einrichtungsbezogenen Impfpflicht noch eine gute idee, betonte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Donnerstag im Bayerischen Rundfunk. Wessen Allerdings verschiebt sich die Einführung um „ein paar Wochen“.weil noch viele Fragen offen sind.

Söder hingegen hatte am Montag noch Zeit „Großzügigste Übergangsregelungen“ gesprochen, was „faktisch zunächst auf eine Aussetzung der Vollziehung hinausläuft“. „Für wie viele Monate werden wir sehen.“ Damit hatte die Landesregierung scharfe Kritik einstecken müssen.

Mit einer Pünktlichkeit In Bayern ist mit dem Beginn der einrichtungsbezogenen Impfpflicht am 15. März allerdings weiterhin nicht mit hoher Wahrscheinlichkeit zu rechnen. Holetschek sagte im Bayerischen Rundfunk, die Umsetzung sei einfach noch nicht geklärt. „Natürlich macht das Gesetz Sinn. Aber es müssen auch in der Ausführung machbar sein.“ Holetschek warf seinerseits der Bundesregierung und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) vor, bei der Einführung einer generellen Impfpflicht keine Fortschritte zu machen

Update, 9.26 Uhr. – Landkreis Altötting meldet 2683 aktive Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat nun für seinen Zuständigkeitsbereich 450 neue Corona-Fälle gemeldet (Stand: 9. Februar, 16 Uhr). So haben Sie sich seit Ausbruch der Pandemie insgesamt 20.359 Menschen in Stadt und Landkreis Altötting mit dem Corona-Virus infiziert. Die aktuelle 7-Tages-Inzidenz im Landkreis Altötting liegt vor 1965.9. Derzeit gibt es in Stadt und Landkreis 2683 aktive Fälle. Die meisten davon in Burghausen (365), Altötting (345) und Burgkirchen (271).

Update, 8.28 Uhr – Aktuelle RKI-Zahlen für die Region

Erneut neuer Höchststand bei den Neuinfektionen in der Region: Das RKI verzeichnete für die Region insgesamt 3.553 neue Corona-Fälle. Laut RKI haben die Corona-Inzidenzen in der Region zugenommen in den letzten 24 Stunden unterschiedlich entwickelt. Während die Inzidenz im Landkreis Mühldorf deutlich gesunken ist, stieg die Inzidenz in der Stadt Rosenheim um 192 Punkte auf 2505. Damit liegt die Stadt auf Platz 4 der bundesweiten „Hotspot-Liste“.

Die Vorfälle im Detail: Bezirk Altötting (von 2002 bis 1966), Landkreis Mühldorf (von 1996 bis 1921), Kreis Berchtesgadener Land (von 1864 bis 1911), Grafschaft Traunstein (von 1336 bis 1543), Stadt Rosenheim (von 2313 bis 2505) und Landkreis Rosenheim (von 2151 bis 2300). Das RKI meldete einen für die Region weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Demnach starb in der Stadt Rosenheim ein Mensch. Weitere Informationen zu Alter/Wohnort liegen nicht vor.

Update, 6.46 Uhr. – Der Zwangsimpfstreit zwischen Lauterbach und Söder geht weiter

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach setzt auf ein Einlenken des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder im Streit um die Impfpflicht von Pflege- und Krankenhauspersonal. „Es ist eigentlich eine schwierige Aufgabe, wenn man einen Ministerpräsidenten davon überzeugen muss, das Gesetz anzuwenden, das er selbst beschlossen hat.“sagte der SPD-Politiker am Mittwoch am Rande eines EU-Treffens in Lyon. „Aber ich glaube, dass Herr Söder es sich noch einmal überlegen wird und wir dann zusammenkommen.“

Lauterbach betonte die einrichtungsbezogene Impfpflicht keine Belästigung der Arbeitnehmer sein, sondern ein „lebenswichtige Maßnahmeum die Schwächsten und Ältesten vor dem Corona-Tod zu retten“.

Die Gefahr möglich Personalengpässe sieht Lauterbach durch die teilweise Impfpflicht nicht. Er sagte, man müsse unterscheiden, ob es sich um Pflegepersonal, technisches Personal oder Verwaltungspersonal handele. „Ich glaube, dass wir gut beraten sind, nicht alle gleich zu behandeln, sondern dass wir besonders großen Wert darauf legen, dass diejenigen, die am Patienten arbeiten und mit den Patienten arbeiten, geimpft sind.“ Dann ist es Zeit, eine viel kleinere Gruppe zu handeln. „Ich denke, wir geraten in eine Situation, in der die Patientenversorgung niemals gefährdet ist.“

RKI registriert 247.862 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 1465,4

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat eines Anstieg der bundesweit gemeldeten 7-Tage-Inzidenz und damit neuer Höchststand. Den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche gab das RKI am Donnerstagmorgen mit 1465,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag lag der Wert bei 1450,8, vor einer Woche bei 1283,2 (Vormonat: 362,7). Das teilten die Gesundheitsämter in Deutschland dem RKI mit 247.862 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards um 5 Uhr morgens wiedergeben. Vor einer Woche waren es noch 236.120 Infektionen (Newsticker Mittwoch, 9. Februar).

Deutschland waren nach den neuen Informationen 238 Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet. Vor einer Woche waren es noch 164 Tote. Das RKI hat gezählt 11.769.540 Infektionen mit Sars-CoV-2 seit Beginn der Pandemie nachgewiesen. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte jedoch deutlich höher liegen, da viele Infektionen unentdeckt bleiben.

das Das RKI gab die Zahl der Corona-Infizierten, die innerhalb von sieben Tagen in Kliniken kamen, pro 100.000 Einwohner mit 6,02 an am (Dienstag: 5.60). Darunter können auch Personen mit positivem Corona-Test sein, die eine andere Haupterkrankung haben. Das RKI bezifferte die Zahl der Genesenen mit 8.487.100. Die Zahl der Menschen, die an einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 starben oder daran beteiligt waren, stieg 119.453.

mw/mh/dpa