Ronja von Rönne findet Krisen „zu 99 Prozent Mist“

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Ronja von Rönne findet Krisen „zu 99 Prozent Mist“

Die Autorin Ronja von Rönne hat in 30 Jahren mehrere Krisen erlebt. Unterm Strich seien „99 Prozent davon scheiße“, sagt sie in der aktuellen Ausgabe des Studentenmagazins ZEIT CAMPUS. Panikattacken, eine ungewollte LSD-Überdosis mit 17, Depressionen und abgebrochenes Studium sind nichts im Vergleich zu der Krise ihrer Selbstfindung:“Weil es schwierig ist, sich zwischen totalem Lob und Leuten zu positionieren, die schreiben: ‚Du hättest abtreiben sollen‘.“

„…zumindest manchmal ein liebenswerter Mensch…“

Vor allem zwischenmenschliche Beziehungen hätten ihr geholfen. „Dass es Menschen gibt, die mich lieben, obwohl ich ein überwältigtes Elend bin, hat mir gezeigt, dass ich zumindest zeitweise ein liebenswerter Mensch bin.“ Dagegen gilt die Behauptung, dass man erst sich selbst finden muss, bevor man einen anderen lieben kann Ronne für „Unsinn“.

Jetzt, mit 30, schaut sie gleichgültiger auf Ihr Alter. „Als ich zwanzig war, dachte ich, dreißig wäre schlecht, aber jetzt ist es mir egal.“ Wenn sie an die chaotische Zeit in ihren Zwanzigern zurückdenkt, kann sie positiv auf diese Zeit zurückblicken. „ICHIch kann gerne auf mein 23-jähriges Ich zurückblicken.“

Die neue Ausgabe des Magazins ZEIT CAMPUS (Ausgabe 2/2022) mit dem Titel „Was will ich vom Leben?“ kommt am 8. Februar in die Läden.