​Weiter steigende Infektionszahlen in Niedersachsen und der Region Hannover

Startseite » ​Weiter steigende Infektionszahlen in Niedersachsen und der Region Hannover
​Weiter steigende Infektionszahlen in Niedersachsen und der Region Hannover

Die Zahl der Corona-Infektionen in Niedersachsen, Bremen und auch in der Region Hannover ist weiter gestiegen. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts lag die Sieben-Tage-Inzidenz für Niedersachsen am Samstag bei 1723,5. So viele Menschen pro 100.000 Einwohner haben sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt. Am Freitag lag der Wert noch bei 1683,2. Im ganzen Land wurden 26.043 Neuinfektionen registriert, 17 weitere Menschen starben. Die Gesamtzahl der Covid-19-Toten in Niedersachsen ist auf 7797 gestiegen.

Der Hospitalisations-Score blieb bei 14,9. Dieser Wert gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner mit Covid-19 in den vergangenen sieben Tagen in Krankenhäuser eingeliefert wurden. Die Auslastung der Intensivbetten mit Covid-Patienten sank leicht auf 6,2. Am Freitag waren es noch 6,4 Prozent.

Laut RKI lag die Sieben-Tages-Inzidenz in Bremen am Samstag bei 1261,4. Am Freitag lag der Wert noch bei 1219,8. Insgesamt wurden 1446 neue Corona-Fälle registriert, sechs weitere Covid-19-Patienten starben.

Der Landkreis Bentheim hat den höchsten Wert in Niedersachsen

Für die Region Hannover gab das Robert-Koch-Institut die Sieben-Tage-Inzidenz für Samstag mit 2048,8 an. Ein deutlicher Anstieg gegenüber Freitag (1982,2). Die höchste Inzidenz verzeichnete der Landkreis Grafschaft Bentheim mit 2498,4, gefolgt von den Landkreisen Gifhorn (2253,6) und Northeim (2213,7). Die niedrigste Inzidenz hatte der Landkreis Vechta mit einem Wert von 640,8.

Nachdem Bundestag und Bundesrat dem neuen Bundes-Infektionsschutzgesetz zugestimmt haben, das vorsieht, dass viele Corona-Beschränkungen am 20. März (Sonntag) wegfallen, macht Niedersachsen wie mehrere andere Bundesländer von einer Übergangsregelung Gebrauch. „Die Pandemie ist noch lange nicht vorbei“, betonte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Freitag.

Eine der Einschränkungen, die an diesem Wochenende bundesweit fallen sollen, ist die Zuschauerobergrenze bei Großveranstaltungen, etwa in Fußballstadien. Voraussetzung dafür ist, dass alle Zuschauer gegen Corona geimpft oder von einer Infektion genesen sind (2G-Regel). Bei Veranstaltungen unter freiem Himmel müssen künftig keine Mindestabstände oder Maskenpflicht mehr eingehalten werden.

Mit der Lockerung der Maskenpflicht in Clubs und Diskotheken setzt das Land auch eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg um.

Von sen/wie/lni