Wissen: 200 Schweizer am Technologieinstitut ausgebildet

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Wissen: 200 Schweizer am Technologieinstitut ausgebildet

Pressemitteilung vom 20.02.2022

Die Region ist einer der Schwerpunkte des Schweißens in Deutschland. Das Technologieinstitut für Metall und Maschinenbau wurde vor zwölf Jahren zur Unterstützung der heimischen Industrie gegründet. Nun wurde der 200. Schweizer ausgebildet.





Gratulation zum 200. Schweißer: Anar Bayramov (Mitte) nimmt Glückwünsche von TIME-Geschäftsführer Ralf Polzin entgegen. Außerdem auf dem Foto (von links): Personaldisponentin Jennifer Pfeifer und Vertriebsleiter Benedict Julian Hamacher (bei Stewe), Karl E. Starfeld und Anna-Lena Kegler von der Agentur für Arbeit sowie Thorsten Gorszka, Vertriebsleiter bei GSI. (Foto: Walter Lutz)

Wissen. Seit der Gründung vor zwölf Jahren wurde der 200. Schweißer bei TIME, dem Technology Institute for Metal and Engineering in Knowledge, in Kooperation mit den regionalen Jobcentern und Arbeitsagenturen ausgebildet. Darüber informiert das Institut in einer Pressemitteilung, in der es weitere Hintergrundinformationen liefert. Demnach erfüllt TIME mit dieser Qualifizierungsoffensive eine wichtige Aufgabe, kleine und mittelständische Unternehmen in der Region zu unterstützen und die Jobchancen vieler Arbeitssuchender nachhaltig zu verbessern.

„Schweißen ist und bleibt eines der wichtigsten Fügeverfahren. Und unsere Region ist deutschlandweit einer der Schwerpunkte dieser Technologie“, wird Ralf Polzin, Geschäftsführer von TIME, in der Pressemitteilung zitiert. 2009 gründeten das Land Rheinland-Pfalz, der Kreis Altenkirchen, die Handwerkskammer Koblenz und die Universität Siegen das Institut, um die heimischen Unternehmen aus dieser Branche auf vielen Ebenen optimal zu unterstützen, wie noch betont wird. TIME ist längst über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

Anlässlich einer Ehrung des 200. gelernten Schweißers betonte Karl E. Starfeld, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Neuwied: „ZEIT ist für den Arbeitsmarkt im Westerwald und darüber hinaus unverzichtbar und leistet einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung des Mangels Das Institut verweist in diesem Zusammenhang auf eine Vermittlungsquote von 95 Prozent der so qualifizierten Mitarbeiter, was die hohe Vermittlungsquote zur Weiterbildung und den Bedarf der heimischen Wirtschaft belegt, so Anna-Lena Kegler , Leiterin der Agentur für Arbeit in Betzdorf und Altenkirchen, bestätigt laut Pressemitteilung Jennifer Pfeifer, Disponentin beim regionalen Dienstleister „stewe Personalservice GmbH & Co. KG“ (seit 2019 mit einer Niederlassung in Wissen): „Wir konnten vermitteln eine Menge Dinge für Schweden.“



Allein 2.000 Schweißversuche
Neben der Schweißausbildung führte TIME im „Trainingszentrum Westerwald“ fast 2.000 Schweißversuche durch. Diese Tests sind gesetzlich vorgeschriebene Wiederholungsprüfungen, ähnlich der Überwachung von Piloten oder Busfahrern. Darüber hinaus bietet TIME in Kooperation mit der GSI/SLV Duisburg die Weiterbildung zum Schweißtechniker und Internationalen Schweißfachingenieur an.

Auch in anderer Hinsicht ist TIME Ansprechpartner und Dienstleister für Unternehmen in der Region: Ob neue Hinterachse für ein Elektrofahrzeug, Montagehilfen für Offshore-Windkraftanlagen, Fertigungsverfahren für mehrlagige Stahldichtungen für Motoren, TIME unterstützt Unternehmen bei modernen Design, leistungsfähige Simulation und individuellen Prototypenbau in kürzester Zeit, um wettbewerbsfähige Produkte auf den Markt zu bringen. Insbesondere die Optimierung und Automatisierung sowie die Entwicklung moderner Fertigungsverfahren rund um das Schweißen gehören zu den TIME-Spezialitäten.

„Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck daran, die Schweißtechnik mit künstlicher Intelligenz in die Zukunft zu bringen“, erklärte Geschäftsführer Ralf Polzin laut Pressemitteilung im Gespräch mit Vertretern der Agentur für Arbeit. Dazu gehört auch das autonome Schweißen. „Wir wollen bestehende Einzelkomponenten so miteinander verknüpfen, dass die Prozesse im Unternehmen rund um die Schweißtechnik vom Wareneingang über die Produktion und Qualitätskontrolle bis zum Endprodukt autark ablaufen“, so Polzin. Das würde zu einem deutlichen Sprung in der Wettbewerbsfähigkeit führen und auch dazu beitragen, den Fachkräftemangel auszugleichen. (PM)









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