Gesundheit – Stuttgart – Baden-Württemberg dringt in FFP2-Masken in Busse und Bahnen ein – Gesundheit

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Stuttgart (dpa/lsw) – Baden-Württemberg macht Druck auf die Bundesregierung, damit künftig auch in Bussen und Bahnen eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken besteht. In einem Schreiben an Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) drängen Sozialminister Manne Lucha und sein Verkehrskollege Winfried Hermann (beide Grüne) darauf, dass diese Verschärfungen endlich in die Tat umgesetzt werden. Angesichts der rasant steigenden Inzidenz durch die Omikron-Variante sei es „ein Gebot der Stunde, eine exklusive FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV schnell, eindeutig und einheitlich zu regeln“, schreiben die beiden Grünen-Politiker in dem Schreiben der dpa in Stuttgart. Zuvor hatte der SWR über das Schreiben berichtet.

Die Landesminister weisen darauf hin, dass einige Bundesländer wie Bayern und Sachsen bereits auf eigene Gefahr eine FFP2-Maskenpflicht in Bussen und Bahnen umgesetzt haben, obwohl der Bund gesetzlich zuständig ist. Die beiden Grünen schreiben wörtlich: „Wenn die Bundesregierung nicht kurzfristig handelt, sieht sich das Land Baden-Württemberg verpflichtet, die FFP2-Maskenpflicht einzuführen, auch wenn noch nicht klar geklärt ist, ob dies rechtlich möglich ist, die Auflagen für Schutz der Bevölkerung gerecht zu werden.“ Im Südwesten gilt seit Mittwoch FFP2-Maskenpflicht in Innenräumen, also in Geschäften, Restaurants, Museen und Bibliotheken. Früher reichte in Bussen und Bahnen eine Mundschutzmaske.

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