Live-Ticker Corona vom 5. bis 6. März: Pandemie in Bayern – Nachrichten aus Rosenheim, Traunstein, Mühldorf, Altötting und dem Berchtesgadener Land

Startseite » Live-Ticker Corona vom 5. bis 6. März: Pandemie in Bayern – Nachrichten aus Rosenheim, Traunstein, Mühldorf, Altötting und dem Berchtesgadener Land
Live-Ticker Corona vom 5. bis 6. März: Pandemie in Bayern – Nachrichten aus Rosenheim, Traunstein, Mühldorf, Altötting und dem Berchtesgadener Land

Coronavirus (Symbolbild).

© Sven Hoppe/dpa

München/Oberbayern – Das Coronavirus sorgt nach wie vor für Einschränkungen des öffentlichen Lebens in der Region, in Bayern, in Deutschland und weltweit. Die Entwicklungen am Wochenende (5./6. März) im Newsticker:

Die Fallzahlen im Überblick:

  • Covid-19-Fälle auf Intensivstationen in Bayern: 364 (Quelle/Stand: DIVI, 5. März, 9:15 Uhr)
  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 627,4, Landkreis Rosenheim 582,7, Landkreis Traunstein 1770,3, Landkreis Berchtesgadener Land 1827,4, Landkreis Mühldorf 2005,4, Landkreis Altötting 1690,0 (Quelle/Stand: RKI, 5. März, 5:08 Uhr)
  • Bisher infizierte Personen: Stadt Rosenheim 16.916, Landkreis Rosenheim 68.071, Traunstein 49.501, Berchtesgadener Land 30.132, Mühldorf 32.280, Altötting 27.059 (Quelle/Stand: RKI, 5. März, 5:08 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 116, Landkreis Rosenheim 686, Traunstein 325, Berchtesgadener Land 173, Mühldorf 275, Altötting 304 (Quelle/Stand: RKI, 5. März, 5:08 Uhr)
  • Bedienung: Fälle DeutschlandFälle weltweitÜbersicht Risikogebiete

Update, 11:35 Uhr – 1679 Fälle und drei weitere Todesfälle in der Region

Corona-Fallzahlen in Südostbayern (Stand: 5. März 2022).

© www.der-himmel-im-suedosten.de

Insgesamt waren in der Region 1.679 neue Corona-Fälle wurden in den vergangenen 24 Stunden registriert – die meisten davon mit 560 im Landkreis Berchtesgadener Land. Seit Ausbruch der Pandemie haben sich dort mehr als 30.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert (exakt 30.132). 470 neue Fälle gab es im Landkreis Traunstein, gefolgt von 344 im Landkreis Mühldorf und 285 im Landkreis Altötting.

Im Kreis Rosenheim waren es dagegen nur 49, in der Stadt Rosenheim nur 11 – weitere Hinweise auf die bereits bei der Übermittlung der Fallzahlen beschriebenen „technischen Probleme“, wie das Landratsamt mitteilte. Allerdings gab es drei weitere Todesfälle in der Region im Zusammenhang mit Corona – zwei im Landkreis Rosenheim und eines im Landkreis Berchtesgadener Land. Weitere Angaben zu Alter, Geschlecht und/oder Wohnort der Opfer machten die zuständigen Behörden noch nicht.

Update, 9.50 Uhr – Aktuell falsche Zahlen aus der Region Rosenheim?

7-Tages-Inzidenzen in Südostbayern (Stand: 5. März 2022).

© www.der-himmel-im-suedosten.de

der 7-Tage-Inzidenz in den Städten und Landkreisen der Region sind im Vergleich zum Vortag gestiegen meist nach oben entwickelt. Nach neuesten RKI-Daten stieg die Inzidenz im Landkreis Traunstein von 1741,0 auf 1770,3, im Landkreis Berchtesgadener Land von 1644,0 auf 1827,4 und im Landkreis Altötting von 1563,8 auf 1690,0. der Stadtteil Mühldorf liegt bei einem Wert von 2005,4 (Vortag: 1902,4) mittlerweile sogar über der „Schallmauer“ von 2000.

(Stark) fallende Inzidenzen (und sehr wenige Fälle) wurden ausgeschlossen Stadt (von 756,4 bis 627,4) und Landkreis Rosenheim (von 823,8 bis 582,7). Das zuständige Gesundheitsamt hatte die Zahlen jedoch bereits am Freitag eingeräumt im Moment wohl nicht richtig sein. „Seit ein paar Tagen schon ein technisches Problem beim Abruf elektronischer SARS-CoV-2-Laborberichte. Der zuständige externe Dienstleister arbeitet bereits mit Hochdruck an der Behebung des Problems. Wir wissen, dass es einen enormen Rückstand an Berichten gibt. Das heißt, die Die Zahl der täglich gemeldeten Fälle dürfte dem tatsächlichen Infektionsgeschehen kaum entsprechen. Eine seriöse Einschätzung der Infektionslage ist derzeit nicht möglich“, hieß es in einer Mitteilung des Landratsamtes. ovb-online.de hat bereits einen Extra-Artikel (Plus-Artikel) veröffentlicht.

RKI meldet über 192.000 neue Corona-Fälle

Die Zuständig Robert Koch-Institut (RKI) Hat den dritten Tag in Folge einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet (Newsticker Freitag, 4. März). Den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche gab das RKI am Samstagmorgen an mit 1220.8 bei. Zum Vergleich: Am Vortag lag der Wert bei 1196,4. Vor einer Woche lag die landesweite Inzidenz bei 1253,3 (Vormonat: 1388,0). Das teilten die Gesundheitsämter in Deutschland dem RKI mit 192.210 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Das geht aus den neuesten RKI-Zahlen hervor (Ab 5. März, 5:08 Uhr). Vor einer Woche waren es noch 175.833 Infektionen.

Experten gehen gehen von hohen Fallzahlen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind sind. Ein Grund ist zum Beispiel die begrenzte Kapazität der Gesundheitsämter Kontakte werden nur eingeschränkt nachverfolgt. Zudem gibt es nach Angaben des ALM-Laborverbandes inzwischen eine größere Zahl von Menschen, deren Infektion nicht mehr durch einen PCR-Test bestätigt wird – diese Infektionen werden daher nicht in die amtliche Statistik aufgenommen.

Deutschland waren nach den neuen Informationen 255 Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet. Vor einer Woche waren es noch 250 Tote. Das RKI hat gezählt 15.550.100 Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland seit Beginn der Pandemie nachgewiesen. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen unentdeckt bleiben.

der Anzahl der in Kliniken gekommenen Corona-Infizierten pro 100.000 Einwohner Das teilte das RKI am Freitag innerhalb von sieben Tagen mit mit 6.35 bei (Donnerstag: 6.36). Darunter sind viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben. Am Wochenende wird der Wert nicht gemeldet. Das RKI gab die Zahl der Genesenen am Samstag mit 135.100 an. Die Anzahl der Personen, die eine nachgewiesene Infektion mit Sars-CoV-2 haben oder daran beteiligt sind ist gestorben sind, stieg auf 124.051.

mw/bcs/dpa