Nordkorea testet Hyperschallrakete und löst Flugstopp in den USA aus

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Nordkoreas Raketentests hatten bis in die USA Auswirkungen. Die Behörden an der Westküste verhängten einen Flugstopp von 15 Minuten.

Die selbsternannte Atommacht Nordkorea sorgte Anfang dieser Woche im Rest der Welt für weitere Besorgnis – das Regime führte einen Test mit einer Hyperschallrakete durch. Diese könnten theoretisch auch Atomwaffen transportieren. Nach Angaben von Südkorea stürzte sie in das Japanische Meer. Doch bis in die USA wirkte sich der Test aus.

Wie verschiedene US-Medien berichten, hat die FAA für Flughäfen an der Westküste und auf Hawaii für rund 15 Minuten einen sogenannten Ground Stop verhängt. Betroffen waren nach Angaben des Senders CBS Flughäfen von Seattle bis San Diego und von Las Vegas bis Honolulu.

„Ich habe zu diesem Zeitpunkt keine Informationen erhalten“

Die Mitarbeiter waren von der Maßnahme verwirrt. „Ist es ein Sicherheitsproblem oder wissen wir etwas?“ Fragte ein Pilot in San Diego nach einer von CBS zitierten Aufzeichnung der Flugsicherung. „Ich habe ehrlich gesagt zu diesem Zeitpunkt keine Informationen erhalten“, antwortete ein Fluglotse.

Die FAA bestätigte gegenüber dem Politico-Portal, dass der Bodenstopp eine „reine Vorsichtsmaßnahme“ sei. Das North American Aerospace Defense Command, das den Luftraum über den Vereinigten Staaten und Kanada überwacht, sagte, es habe keine Warnung an die FAA ausgegeben, das Einfrieren des Bodens anzuordnen.

Flugsicherheitsbehörde war „hypervorsichtig“

Politico-Quellen sagten, die FAA habe die Entscheidung vor der Bewertung der Bedrohung getroffen und sei „hyper-vorsichtig“. Es sei besser, zu vorsichtig zu sein, wenn der Luftraum dadurch jederzeit sicher sei, zitiert das Portal Verkehrsminister Pete Buttigieg.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Laura Frommberg