Sechs Gründe, warum Sie sich immer müde fühlen – Gesundheit

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– Der Wecker klingelt und Sie fühlen sich trotz ausreichend Schlaf wieder erschöpft? Hier erfahren Sie mögliche Ursachen und was getan werden kann, damit die Nächte wieder erholsamer werden.


Die Faustregel ist bekannt: Sieben bis acht Stunden Schlaf sollten es pro Nacht sein, damit wir am nächsten Morgen gut schlafen. Doch was passiert, wenn die Müdigkeit trotz ausreichender Nachtruhe nicht nachlässt? Die Ursachen können vielfältig sein – lassen sich aber oft leicht beheben.

1. Nehmen Sie den Bildschirm mit ins Bett

Schnell ein paar Nachrichten schreiben, Geschenke bestellen oder fernsehen – all das sollte nicht im Bett passieren. Der Kopf verbindet sonst stressige oder aufregende Tätigkeiten mit dem Ruhebereich und nicht mehr nur Schlafen. Zudem hemmt blaues Licht, wie es beispielsweise von Smartphones oder Computerbildschirmen ausgestrahlt wird, die Bildung des Schlafhormons Melatonin. Es ist besser, ein Buch bei gedimmtem Licht zu lesen. Auch Sex vor dem Schlafengehen kann entspannend wirken.



2. Alkohol vor dem Schlafengehen

Selbst mäßiger Alkoholkonsum vor dem Schlafengehen kann die Schlafzeit verkürzen und die Schlafqualität beeinträchtigen. Obwohl Alkohol das Einschlafen beschleunigen kann, tritt in der zweiten Nachthälfte der gegenteilige Effekt ein: Sie wachen häufiger auf und auch der Anteil der sogenannten „REM-Phasen“ wird reduziert. Außerdem muss man öfter auf die Toilette. Für einen guten Schlaf ist es daher ratsam, drei bis vier Stunden vor dem Schlafengehen auf Alkohol zu verzichten.

3. Nicht genug Flüssigkeit

Wasser ist anders als Alkohol: Forscher schätzen, dass 75 Prozent der Menschen chronisch dehydriert sind. Dies kann sich auch negativ auf den Schlaf auswirken. Wenn sich das Blut verdickt, hat es das Herz viel schwerer, die Flüssigkeit durch den Körper zu pumpen. Dies führt zu Erschöpfung. Außerdem verliert der Körper durch Schwitzen und Atmen mehr Flüssigkeit. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollte ein Erwachsener täglich etwa 1,5 Liter Wasser trinken.


4. Eisenmangel

Eisen spielt eine zentrale Rolle im Energiehaushalt. Das Spurenelement kommt in fast jeder Körperzelle vor. Wer zu wenig davon hat, leidet oft unter Mangelerscheinungen wie Antriebslosigkeit, Konzentrationsstörungen und Schlaflosigkeit. Um dem entgegenzuwirken, hilft nicht nur der klassische Spinat. Zu den eisenreichen Lebensmitteln gehören auch Hülsenfrüchte, Nüsse, Eier, Roggenvollkornbrot und mageres Rindfleisch. Vitamin C erleichtert dem Körper auch die Aufnahme von Eisen. Dafür eignen sich Zitrusfrüchte, Paprika, Brokkoli oder Rosenkohl und Grünkohl.

5. Zu wenig Bewegung

Wenn Sie sich tagsüber regelmäßig bewegen oder Sport treiben, schlafen Sie besser. Das belegen wissenschaftliche Studien. Wer tagsüber zu viel sitzt oder sich kaum bewegt, ist abends nicht voll ausgelastet. Sport hilft auch, Stress abzubauen. Allerdings sollte das Training nicht zu spät erfolgen, da sonst der Körper stimuliert wird. Besser ist es, die Bewegung in den Alltag zu integrieren. Zum Beispiel, indem Sie in den Pausen spazieren gehen oder mit dem Rad zur Arbeit fahren.

Wer sich mehr bewegt, schläft besser.

Wer sich mehr bewegt, schläft besser.

© Zania Studio/shutterstock.com, NN

6. Kein oder das falsche Frühstück

Gerade nach einer kurzen Nacht braucht der Körper am Morgen neue Energie. Allerdings leitet eher schweres Essen alle Restenergie in den Verdauungstrakt. Besser ist ein proteinreiches Frühstück mit Vollkornprodukten, vielen Vitaminen und einer großen Tasse Kaffee. Beim Kaffee gilt allerdings: Die letzte Tasse sollte bis 15 Uhr getrunken werden, sonst kann die Nacht unruhig werden. Ab dem späten Nachmittag empfiehlt sich stattdessen eine Tasse Kräutertee.