20.000 Euro Spende für Ukraine-Hilfe in der Region

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BIBERACH — Angesichts der dramatischen Entwicklungen in der Ukraine hat sich die Kreissparkasse Biberach entschieden, 20.000 Euro für Menschen zu spenden, die in der Region angekommen sind. Die Caritas Biberach-Saulgau unterstützte die Sparkasse und erhielt das Geld auf dem Spendenkonto der Liga Freie Wohlfahrt.

Seit drei Wochen tobt die großangelegte russische Invasion in der gesamten Ukraine. Die schrecklichen Bilder des Krieges zeigen täglich, wie verheerend die Situation und das daraus resultierende Elend unter den Ukrainern ist. „Ich bin sehr dankbar, dass die Kreissparkasse Biberach hier ein Zeichen setzt und mit ihrer Spende den Bund der Freien Wohlfahrtsverbände mit ihrer direkten, unbürokratischen Hilfe für aus der Ukraine Vertriebene unterstützt den Kreistag dafür zu sorgen, dass der Kreis auf dem Weg hierher weitere, namhafte Unterstützung bekommt“, betonte Landrat Dr. Heiko Schmid, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse, bei der Übergabe.

Viele der plötzlich in Not geratenen Ukrainer sind auf der Flucht oder wurden gewaltsam aus ihrer Heimat vertrieben. Einige von ihnen werden auch in Deutschland und damit auch im Landkreis Biberach Zuflucht suchen. Mehr als 400 Ukrainer sind bereits im Distrikt angekommen und die meisten von ihnen haben Privatunterkünfte gefunden.

„In dieser äußerst gefährlichen und verheerenden Situation ist es das Mindeste, dass wir uns mit der lokalen ukrainischen Bevölkerung und all den Hunderttausenden, die derzeit vor diesem Angriffskrieg fliehen, solidarisch zeigen“, sagte Martin Bucher, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Biberach. die Spende. Peter Grundler von der Caritas Biberach-Saulgau erklärte, wie wichtig die finanzielle Unterstützung im Moment ist: „In einer so dramatischen Situation zählt jede Spende und jeder persönliche Beitrag. Solche Großspenden erleichtern es uns, den Menschen hier vor Ort Überbrückungshilfe zu gewährleisten, bis Regelleistungen fließen können. Es ist davon auszugehen, dass sich die Situation und die Not weiter verschärfen werden“, sagt Grundler.