Alec Baldwin übergibt sein Handy an Ermittler

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Alec Baldwin gibt nach: Nach Erlass des Durchsuchungsbefehls wird der US-Schauspieler nun freiwillig sein Handy an die Ermittlungsbehörden übergeben. Ist er nicht mitschuldig?

Es war ein langes Hin und Her, doch nun scheint der US-Schauspieler Alec Baldwin nachzugeben: Wie die „New York Times“ berichtet, hat sein Anwalt Aaron Dyer angekündigt, das Smartphone seines Mandanten nun an die Behörden zu übergeben. Nach einem Beschlagnahme- und Durchsuchungsbefehl der Behörden weigerte sich der Hollywoodstar zunächst, sein Handy herauszugeben. Nach der öffentlichen Kritik am ermittelnden Sheriff im County Santa Fe gibt es nun ein Umdenken.

Alec Baldwin muss sich derzeit unter anderem mit Vorwürfen fahrlässiger Tötung auseinandersetzen. Die Ermittler wollen klären, inwieweit er an der Tragödie im Oktober 2021 am Set seines Westerns „Rust“ mitschuldig ist. Die Kamerafrau Halyna Hutchins starb dort im Alter von 42 Jahren, nachdem sich eine Kugel aus einer Requisitenpistole in Baldwins Händen gelöst hatte. Auch Regisseur Joel Souza wurde getroffen und musste im Krankenhaus behandelt werden.

Hätte Baldwin die Waffe überprüfen sollen?

Im Mittelpunkt der aktuellen Ermittlungen stehen viele Fragen: Wie kam es dazu, dass eine echte Kugel in der Waffe steckte? Hätte Baldwin die Waffe überprüfen sollen? Oder konnte er sich auf die Aussagen seiner Gehilfen verlassen, dass der Revolver sicher sei? Baldwin könnte jedoch gegen die allgemeine Sorgfaltspflicht verstoßen haben, da er als Produzent für die allgemeine Sicherheit am Set verantwortlich gemacht werden könnte.

In zahlreichen Medien ging das Gerücht um, Baldwin kooperiere nicht ausreichend mit den Behörden, um die Ermittlungen möglicherweise hinauszuzögern. Aus seinem Umfeld war jedoch zu hören, dass er nur Bedenken habe, dass intime Dinge wie Fotos oder Liebesbriefe öffentlich werden könnten. Sein Anwalt klärte die Vorwürfe auf: „Seit diesem tragischen Unfall hat Herr Baldwin immer mit den Behörden zusammengearbeitet, jeder gegenteilige Eindruck ist schlichtweg falsch.“