Audi verpasst dem A8 ein Facelift: mehr Batterie und Mattlack

Startseite » Audi verpasst dem A8 ein Facelift: mehr Batterie und Mattlack

Audi überarbeitet den A8. Wenn das bayerische Flaggschiff im März zu Preisen ab 97.800 Euro in den Verkauf geht, wird die Luxuslimousine mit frisch poliertem Design und erweiterter technischer Ausstattung erhältlich sein. Das gab der Hersteller bei der Präsentation in München bekannt. Außerdem versprach Audi einen optimierten Antrieb.

Während sich bei den vier reinen Verbrenner-Varianten nichts ändert, bekommt der Plug-in-Hybrid eine größere Batterie. Das soll laut Audi eine rein elektrische Reichweite von bis zu 60 Kilometern ermöglichen.

Neue Front und neue Beleuchtung

Äußerlich ist der Konkurrent von Autos wie Mercedes S-Klasse und BMW 7er laut Audi am neu gestalteten Singleframe-Kühlergrill und den überarbeiteten Leuchten an Front und Heck zu erkennen. Diese werden nun erstmals digital gesteuert. Sie sollen mehr Lichtfunktionen ermöglichen und auch mehr Auswahl bieten, etwa bei den Signaturen oder den Begrüßungsszenarien. Erstmals ist das Modell auf Wunsch auch in matt erhältlich.

Im Inneren befinden sich unter anderem größere Bildschirme. In China führt Audi mit dem Facelift neben dem 5,19 Meter langen A8 und dem 13 Zentimeter längeren A8L die neue Langversion Horch für einen Aufpreis von 3.500 Euro ein. Das bekommt nicht nur außen mehr Chrom. Aber mit 13 Zentimetern mehr Radstand soll er mehr Platz im Fond bieten.

Benziner, Diesel und ein Plug-in-Hybrid

Unter der Haube hingegen bleibt alles beim Alten: Es gibt einen Dreiliter-V6-Motor, der als Diesel mit 210 kW/286 PS und als Benziner mit 250 kW/340 PS gelistet ist. Hinzu kommen ein 4,0-Liter-V8 mit 338 kW/460 PS im A8 60 TFSI bzw. 420 kW/571 PS im Sportmodell S8 und ein Plug-in-Hybrid. Denn der Audi kombiniert den V6-Benziner mit einem Elektromotor mit insgesamt 340 kW/462 PS und einer auf 14,4 kWh vergrößerten Pufferbatterie.

© dpa-infocom, dpa:220215-99-132968/2

dpa