Commerzbank: Aktienrückkäufe, Dividenden, Umstrukturierungen – das müssen Anleger wissen

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Die Stimmung unter den Experten hat sich zuletzt aufgehellt, was die Chancen der Commerzbank-Aktie betrifft. Allerdings zieht der Gesamtmarkt die Bankaktien heute wieder mit nach unten, auch der Rückgang der Anleiherenditen in den USA hilft nicht. In den kommenden Wochen wird es für Anleger aber nicht nur wegen der Zahlen spannend, denn der Kapitalmarkttag rückt näher.

Unterm Strich dürften die Zahlen des abgelaufenen Quartals der Commerzbank ein positives Jahresergebnis bescheren. Das hat zumindest der Vorstand versprochen. Da der Großteil der Restrukturierungskosten bereits 2021 verbucht wurde, könnte sich die Ertragswende in diesem Jahr fortsetzen. Die Q4-Zahlen sollen am 17. Februar veröffentlicht werden.

Ziel noch nicht in Reichweite

Manche Experten sehen das Ziel von sieben Prozent für die Eigenkapitalrendite – das bis zum Ende der Umstellung 2024 erreicht werden soll – aber noch nicht in Reichweite. Die Analysten von sehen eine Möglichkeit, die Umstrukturierung zu schärfen Bloomberg-Geheimdienst am 1. März, wenn die Commerzbank zum Kapitalmarkttag einlädt. Denn der Konsens der Experten rechnet derzeit nur mit einer Rendite von 5,5 Prozent im Jahr 2024.

Dividende könnte 2023 kommen

Sie sehen weitere Einsparungen im Bereich der Firmenkunden als notwendig an. Zudem könnten ihrer Meinung nach Aktienrückkäufe helfen, das Renditeziel zu erreichen. Der Commerzbank-Vorstand hatte für 2024 ein Volumen von bis zu fünf Milliarden Euro für Ausschüttungen angekündigt. Es könnte aber schon 2023 soweit sein.

Tatsächlich könnte die Commerzbank vor 2024 eine Dividende an die Aktionäre zahlen und eigene Papiere vom Markt nehmen. Damit kann der Vorstand aber nur beginnen, wenn das Unternehmen 2022 wieder klar in die Gewinnzone zurückkehrt. Auf der Kapitalseite könnte man das schon, weil sich Rücklagen in Milliardenhöhe angesammelt haben.

Commerzbank
(WKN: CBK100)

Die Commerzbank-Aktie kann sich heute in einem schwachen Markt nicht behaupten. Die kommenden Wochen könnten volatil bleiben – nicht zuletzt wegen des möglichen Ausstiegs des Großaktionärs Cerberus. Für das Gesamtjahr bleiben die Aussichten jedoch positiv. Mutige mit Durchhaltevermögen können sich bereits eine Position sichern, der Stop sollte bei 5,80 Euro gesetzt werden.

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitseigentümer des Verlags Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, hat direkte und indirekte Positionen zu den folgenden in der Veröffentlichung erwähnten Finanzinstrumenten oder darauf bezogenen Derivaten eingegangen, die von einer etwaigen Kursentwicklung aufgrund der Veröffentlichung profitieren: Commerzbank.

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