Die Universität für Bodenkultur Wien feiert ihr 150-jähriges Bestehen

Startseite » Die Universität für Bodenkultur Wien feiert ihr 150-jähriges Bestehen

Die Universität für Bodenkultur (BOKU) Wien feiert heuer ihr 150-jähriges Bestehen. 1872 öffnete sie erstmals als „kk Hochschule für Bodenkultur“ im Palais Schönborn in der Laudongasse im 8. Wiener Gemeindebezirk ihre Pforten. Sein damaliger Zweck war „die höchste wissenschaftliche Ausbildung in der Land- und Forstwirtschaft“. Mit ihren 15 Fachbereichen zählt sie heute insbesondere für Biotechnologie, Umweltschutz und Landschaftsarchitektur zu den ersten Adressen.

Nur 11 Prozent der Studierenden widmen sich der Forst- und Holzwirtschaft und 18 Prozent den Agrarwissenschaften. 20 Prozent studieren Lebensmittel- und Biotechnologie, 21 Prozent Umwelt- und Ressourcenmanagement, 12 Prozent Landschaftsplanung und Architektur und 12 Prozent Umwelttechnik. Die Universität hat insgesamt rund 11.000 Studierende, davon etwa die Hälfte Frauen. Rund 2.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten in Lehre und Forschung. Hinzu kommen rund 2.020 Personen, die zum sogenannten nichtwissenschaftlichen Personal gehören.

In den letzten 50 Jahren hat sich die Zahl der Studierenden verzehnfacht. Gleichzeitig nahm auch die Zahl der Universitätsgebäude zu. Während 1972 nur drei Gebäude den Campus der BOKU bildeten, stehen heute zehn größere Gebäude im Wiener Türkenschanzpark. Außerdem gibt es viele Außenstellen, darunter das Forschungsinstitut in Groß-Enzersdorf, ein Forschungszentrum in Jedlersdorf und das Wassercluster der BOKU in Lunz am See.

Für die Feierlichkeiten 2022 hat die BOKU ein umfangreiches Programm geplant. Am 31. Januar fand eine Auftaktveranstaltung statt. Im Mai gibt es eine „Zukunftskonferenz“, im September eine „Miteinander-Party“ und Mitte Oktober eine große Festwoche. Im Mittelpunkt stehen dann ein Festakt mit Gästen aus Politik und Wissenschaft und die Verleihung der „Goldenen Diplome“. cm/BOKU