Dresden: Die Stadt will von den Dresdnern wissen, wie es ihnen geht

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Dresden: Die Stadt will von den Dresdnern wissen, wie es ihnen geht

Die Stadt will von den Dresdnerinnen und Dresdnern wissen, wie es ihnen geht

Die Stadt startet eine große Bürgerbefragung zur Lebensqualität in Dresden. 18.000 Dresdner werden befragt.


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Die Stadt will von den Dresdnerinnen und Dresdnern wissen, wie es ihnen geht
© dpa/Sebastian Kahnert

Dresden. 18.000 Dresdner erhalten Post aus der Stadt. Die Verwaltung möchte in einer Befragung wissen, wie es den Bürgern in der Landeshauptstadt geht. Sie wählten zufällig die Dresdnerinnen und Dresdner aus, die nun eine Umfrage für die diesjährige Kommunale Bürgerbefragung (KBU) ausfüllen sollen.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) wendet sich im Begleitschreiben persönlich an den Empfänger: „Ich möchte Sie bitten, im Namen aller Dresdnerinnen und Dresdner zu sprechen. Nur eine breite Beteiligung bringt verwertbare Ergebnisse zum Wohle unserer Stadt Dresden.“

Die KBU findet seit 1993 alle zwei Jahre statt. Dadurch soll ein repräsentatives Bild der aktuellen Lebensverhältnisse der Dresdner Bevölkerung entstehen. Sowohl für den Stadtrat als auch für die Stadtverwaltung stellen die Befragungsergebnisse eine wichtige Grundlage für zukünftige Planungen und Entscheidungen dar.

So funktioniert die Umfrage

Die Umfrage startete im März und dauert bis Ende April. Die Angesprochenen können das Formular online oder schriftlich ausfüllen. Die ausgefüllten Fragebögen können im Umschlag zurückgeschickt werden. Es kann auch bei einer Bürgerberatungsstelle abgegeben werden.

Was wird abgefragt

Die Hauptthemen sind in drei Blöcke gegliedert. Ein Drittel der Befragten muss die Stadt allgemein bewerten. Wie sieht es mit den allgemeinen Lebensumständen, dem Ehrenamt und der Pflege von Angehörigen aus? Der zweite Fragebogen beinhaltet Fragen zur Arbeit der Stadtverwaltung sowie zur Gesundheits- und Lebenssituation der Befragten.

Das restliche Drittel der Befragten muss zu den Themen Umwelt, Verkehr und Sicherheit in der Stadt Stellung nehmen. Die Fragen zur persönlichen Wohnsituation und die Abfrage zu soziodemografischen Merkmalen wie Alter und Geschlecht finden sich in allen drei Fragebögen wieder.

Wenn die Ergebnisse erscheinen

Die Ergebnisse sollen bis Ende dieses Jahres vorliegen und dann stehen www.dresden.de/kbu bis zur Entsorgung. Über diese Internetadresse können auch die Ergebnisse und Berichte vergangener kommunaler Bürgerbefragungen abgerufen werden. Die Teilnahme an der Umfrage ist nach Angaben der Stadt Dresden freiwillig. Alle Daten werden anonym ausgewertet. (SZ/luz)