Eltern halten Sohn fünf Jahre in einem Käfig – jetzt müssen sie ins Gefängnis

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Ein Ehepaar aus Florida wurde vor wenigen Tagen wegen schweren Kindesmissbrauchs festgenommen. Tracy und Timothy Ferriter, 46, aus der Kleinstadt Jupiter, sollen ihren 13-jährigen Adoptivsohn fünf Jahre lang in einer zwei Quadratmeter großen Hütte eingesperrt haben. Ausgestattet mit nichts weiter als einer Matratze und einem Eimer für eine Toilette. Ein Fall für die Polizei!

Niemand weiß genau, wer den Jungen als vermisst gemeldet hat, aber wie der Sender „WPTV“ berichtete, dass die Polizei zum Haus der Familie gerufen wurde. Der Beamte, der die Wohnung betrat, bemerkte die Holzhütte in der Garage, die Tracy Ferriter als „Büro“ bezeichnete. Während des Gesprächs bemerkte der Polizist jedoch, dass das „Büro“ eine Türklinke und eine Klinke hatte, beides von außen angebracht. Die Ermittler fanden in der Hütte auch eine Kamera, eine Matratze und einen Eimer.

Der vermisste Teenager wurde am nächsten Tag in der Schule gefunden, wo ihn die Ermittler befragten. Die Beamten stellten fest, dass die Adoptiveltern des Jungen ihn körperlich misshandelt und ihn seit mindestens 2017 gewaltsam gezwungen hatten, in der Garage zu leben. Er durfte zur Schule gehen, musste aber den Rest des Tages das kleine Zimmer ertragen.

Das Paar wurde wegen schweren Kindesmissbrauchs festgenommen und ins Gefängnis von Palm Beach County gebracht. Drei weitere Kinder, die in dem Haus lebten, wurden von Jugendschutzdiensten weggebracht, teilte die Polizei mit. Die Ermittlungen dauern noch an.

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