Ernährung: Was Histamin im Körper macht – Wissen

Startseite » Ernährung: Was Histamin im Körper macht – Wissen

Wird der Schwellenwert für Histamin überschritten, kann dies nicht nur zu Magenknurren führen. Foto: imago/Elmar Gubisch



Sammelt sich zu viel des Botenstoffs im Körper oder hat jemand eine Unverträglichkeit, kann dies zu Kopf- und Bauchschmerzen oder einem Asthmaanfall führen. Wer ist gefährdet, was können Betroffene tun und warum sind manche Tests Geldverschwendung?

Stuttgart – Erdbeeren unterstreichen den feinen Geschmack von Champagner. Das wissen wir spätestens seit dem Film „Pretty Woman“. Menschen, die an einer Histaminintoleranz oder -unverträglichkeit leiden, bekommen die Kombination jedoch nicht. Champagner enthält vergleichsweise viel Histamin. Erdbeeren sorgen dafür, dass bereits im Körper vorhandenes Histamin freigesetzt wird. Die Blutgefäße erweitern sich. Den Betroffenen wird heiß, die Rötung steigt ins Gesicht, das Herz rast, Wasser wird im Gewebe gespeichert, Juckreiz tritt auf. Auch Herzrhythmusstörungen und Nesselsucht können eine Folge sein.