Gesundheit: Lauterbach: Impfung muss schnell kommen – im Inland

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Er begründete dies so: Ungeimpfte müssten dann „drei Impfzyklen durchlaufen Die Impfpflicht müsse schnell kommen, sagte der SPD-Politiker in der Sendung „RTL Direkt“. „Wenn wir einen Antrag stellen wollen, der noch funktioniert, dann ist es ein Antrag, der Impfungen in Kraft setzt – ich weiß nicht – im April oder um den April herum, vielleicht im Mai.“

Er begründete dies so: Ungeimpfte müssten dann „drei Impfzyklen durchlaufen (…) und dann ist es schon September oder Oktober“. „Denn es muss schnell gehen, damit ich die Welle abwenden kann – und das ist der Grund für die Impfpflicht – damit ich die Welle im Herbst noch abwenden kann.“

Wählen ohne Fraktionsdruck

Lauterbach und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) plädieren für eine Impfpflicht. Allerdings soll es keinen Regierungsvorschlag geben, sondern der Bundestag soll sich auf Basis von Gruppenanträgen von Abgeordneten mit dem Thema befassen, zudem ist eine Abstimmung ohne die übliche Gruppendisziplin geplant. Lauterbach verteidigte diesen Ansatz mit dem Argument, dass es sich um eine ethische Frage handele. In diesem Monat wird es eine erste Orientierungsdebatte im Bundestag geben. Die SPD-Fraktion hatte sich zum Ziel gesetzt, dass das Parlament dann nicht länger als zwei Monate für eine Entscheidung braucht.

Zu seinen Erwartungen an die Beratungen im Parlament sagte Lauterbach: „Ich würde sagen, dass wir Ende Februar/Anfang März wichtige Debatten sehen werden.“

© dpa-infocom, dpa:220118-99-760991/2

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