Giftige Raupen machen der Auswandererfamilie von Peer Kusmagk das Leben schwer

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Janni Kusmagk mit Baby Merlin auf Mallorca. Die Familie hat mit einer Raupenplage zu kämpfen.instagram.com/thehappytribe

Böse Überraschung für Schauspieler Peer Kusmagk, seine Frau Janni und ihre drei Kinder: Die Familie, die Ende letzten Jahres nach Mallorca ausgewandert ist, hat eine Prozessionsmottenplage im Garten. Das verriet die ehemalige Profi-Surferin Janni Kusmagk in ihrer Instagram-Story. Prozessionsspinner sind kleine Raupen, deren Haare giftig sind und stark allergische Reaktionen hervorrufen.

„Am Anfang wirkte es nicht dramatisch“, verrät Janni Kusmagk, deren Freund die Familie auf das Problem aufmerksam machte. Die Kusmagks stellten einen Gärtner ein – und er entdeckte das Ausmaß der Pest. Etwa hundert Nester fand er auf dem Grundstück der Auswanderer und in benachbarten Bäumen.

Selbst der Gärtner war fassungslos, berichtet Janni Kusmagk. So etwas hat er auch noch nie gesehen. Aus Sorge um ihre Gesundheit und die ihrer Kinder – Emil-Ocean (4), Yoko (2) und Merlin (vier Monate) – vereinbarten Peer und Janni Kusmagk einen Termin, um die Nester zu entfernen. Da es aber nur für zwei Wochen angesetzt war, hatte sich die Familie bereits darauf eingestellt, bis dahin durchzuhalten.

So sehen die Prozessionsspinner aus, mit denen die Kusmagks zu kämpfen haben.

So sehen die Prozessionsspinner aus, mit denen die Kusmagks zu kämpfen haben. instagram.com/thehappytribe

Aber die Situation änderte sich plötzlich als Janni Kusmagk die Hautausschläge an ihrem Arm und am Bein von Baby Merlin entdeckte. „Peer hat dann das ganze Grundstück durchsucht und ich wollte Merlin nirgendwo hinstellen, auch nicht im Haus, weil die Haare überall sein könnten.“ Die Familie floh an den Strand, um zu Atem zu kommen. Janni Kusmagk sei zu diesem Zeitpunkt bereits kurz vor dem Nervenzusammenbruch gewesen, berichtet sie.

Die Kusmagks bemühten sich dann um einen früheren Termin zum Entfernen der Nester – was sie schließlich durch einen Freund des Vermieters auch durchsetzen konnten. „Es war so ein Hochgefühl, auf einmal zu wissen, dass es Menschen gibt, die uns jetzt helfen“, sagt Janni Kusmagk. „Wenn man wirklich will, gibt es für jedes Problem eine Lösung.“

Die Geschichte scheint ein Happy End zu haben, ein Ende der Pest ist in Sicht. Die Familie blieb so lange bei Freunden. „Habe keine Raupen mehr gesehen, aber immer noch Angst vor Haaren in der Luft“schreibt Janni Kusmagk in einer aktuellen Story auf Instagram.

(nick)