Kontaktverfolgung, um sich auf gefährdete Gruppen zu konzentrieren

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Das Contact Tracing wird für die Gesundheitsämter bei immer höheren Fallzahlen immer schwieriger. Daher trafen sich am Samstag, 22. Januar, die Gesundheitsminister der Länder zu einer Schaltkonferenz. Dort wurde beschlossen, dass sich die Gesundheitsämter aufgrund stark steigender Infektionszahlen künftig auf die Kontaktnachverfolgung bei Corona-Fällen im Krankenhaus- und Pflegebereich sowie in Einrichtungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen konzentrieren sollen .

Neben der Kontaktaufnahme mit Infizierten und ihren Haushaltsangehörigen soll die Nachsorge in diesen Bereichen „mit höchster Priorität“ zum Schutz sogenannter vulnerabler Gruppen erfolgen, heißt es in einem einstimmig gefassten Beschluss.

Sie verweist auf die erwartete weitere starke Zunahme der durch Omikron verursachten Infektionszahlen und die Kapazitäten in den Gesundheitsämtern. „Neben den von Bund und Ländern beschlossenen Anpassungen der Quarantäne- und Isolationsregeln (…) sollte daher auch das Tracking von Kontaktpersonen bundesweit strategisch neu ausgerichtet werden“, heißt es weiter. Nötig sei eine „einheitliche, länderübergreifende Ausrichtung der Kontaktpersonensuche auf vulnerable Gruppen“.

„Weitere Kontaktpersonen“ müssen daher damit rechnen, dass sie „in der Regel mit erheblicher Zeitverzögerung nicht mehr von den zuständigen Behörden kontaktiert werden können“. Auch Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte sich für eine Neuausrichtung des Contact Tracing ausgesprochen.

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dpa