Rekordpreise für Benzin und Diesel

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Russlands Krieg gegen die Ukraine hat die Treibstoffpreise auf neue Rekordhöhen getrieben. Wie der ADAC am Montag (28.02.) mitteilte, stiegen die Benzin- und Dieselpreise in drei Tagen um mehr als fünf Cent pro Liter.

Laut ADAC mussten Autofahrer am Sonntag durchschnittlich 1,811 Euro für einen Liter Super E10 bezahlen, 5,4 Cent mehr als am vergangenen Donnerstag. Diesel kostete durchschnittlich 1,729 Euro pro Liter und hat sich damit innerhalb von drei Tagen um 5,9 Cent verteuert.

Eine Entspannung ist nicht in Sicht: Der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent ist derzeit auf über 100 US-Dollar gestiegen, rund vier Dollar höher als am vergangenen Dienstag. „Die Rohstoffabhängigkeit von Russland wirkt sich extrem negativ auf die Spritpreise aus“, so der ADAC. Deutschland importierte im vergangenen Jahr gut ein Drittel seines Rohöls aus Russland.

In einigen Nachbarländern ist das Tanken günstiger als in Deutschland, zum Beispiel in Polen, Tschechien, Österreich und Luxemburg. ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand forderte von der Bundesregierung eine höhere Pendlerpauschale für alle: „Auch diejenigen, die weniger als 21 Kilometer pendeln, sollen entlastet werden.“

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dpa