Suche händeringend nach einer Lösung für ein Jugendzimmer in Eutingen – Pforzheim

Startseite » Suche händeringend nach einer Lösung für ein Jugendzimmer in Eutingen – Pforzheim
Suche händeringend nach einer Lösung für ein Jugendzimmer in Eutingen – Pforzheim

Beim zweiten Gemeinderat in diesem Jahr lag der Schwerpunkt auf der Jugendarbeit im Stadtteil. Axel Baumbusch, Abteilungsleiter bei der SJR Betriebs gGmbH, berichtete über die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Jahr 2021. „Sie brauchen dringend einen Jugendraum in Eutingen“, betonte er.

„Das jetzige mobile Jugendzimmer ist derzeit die erste schlechteste Lösung. Die Jugendlichen sind Teil deiner Gemeinschaft und haben das Recht auf ein eigenes Zimmer.“ Seit 2020 bietet die Stadt Pforzheim gemeinsam mit der SJR Betriebs gGmbH einen mobilen Jugendraum an der Karl-Friedrich-Schule an. Es ist ein geräumiger Transporter, ausgestattet mit Sofas, Spielzeug und einem Tischfußballspiel. Täglich werden dort durchschnittlich 40 junge Menschen betreut. „Junge Leute sind eine sehr lebendige Klientel“, sagt Baumbusch. „Viele haben einen Migrationshintergrund und gerade jetzt in der Corona-Zeit haben wir zahlreiche Beratungsgespräche mit den Jugendlichen oder ihren Familien geführt. Das erfordert viel Zeit und Engagement.“ Er verwies auch auf die schwierige Vereinbarkeit mit den Pandemie-Regelungen: „In der Schule werden die Schüler in Kohorten eingeteilt, aber alle kommen nachmittags zu uns, das ist eine schwierige Situation.“ 2021 seien viele Angebote gemacht worden, Kochen und Grillen mit den Jugendlichen inklusive: „Wir haben nicht alle unsere Ziele erreicht, zum Beispiel wollten wir mehr Mädchen erreichen. Aber bis zum vierten Quartal konnten wir die Zahl der Mädchen deutlich steigern.“ Auch Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn betonte, dass das mobile Jugendzimmer kein Dauerzustand sein könne: „Wir beschäftigen uns seit drei Jahren mit diesem Thema und standen oft kurz vor einer Lösung.“ die jungen Leute in Eutingen, die Finanzierung ist jedenfalls gesichert.“ Gemeinderätin Kristin Gegenheimer (SPD) verabschiedete sich von den anderen Mitgliedern: „Ich fühle mich sehr geehrt, gewählt worden zu sein und mein Bestes gegeben zu haben, was in den zwei Jahren der Pandemie nicht immer einfach war“, sagte Bürgermeister Andreas Renner dankte ihr für ihr Engagement, insbesondere im Bereich der Jugendarbeit und der Parkplatzsituation.An ihre Stelle trat laut Wahlergebnis Wolfgang Antritter.