Wurmmittel Ivermectin ist gegen Corona machtlos

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Das Medikament Ivermectin wird von Impfgegnern und Corona-Leugnern immer wieder als Wundermittel gegen das Virus angeführt. Inzwischen haben die ersten Kliniken wissenschaftliche Studien durchgeführt und kommen zu genau den bereits prognostizierten Ergebnissen.

Das Tagebuch „JAMA Innere Medizinhat nun eine erste Studie dazu veröffentlicht. So analysierten Ärzte des Raja Permaisuri Bainun Hospital in Malaysia zwischen Mai und Oktober 2021 die Daten einer randomisierten Studie mit Ivermectin an 490 Covid-Patienten. Alle Patienten waren über 50 Jahre alt und galten als leicht bis mittelschwer krank. Der Hälfte von ihnen wurde das Medikament gegeben, um zu sehen, ob es helfen würde, sie vor einer schweren Erkrankung zu bewahren.

Das Ergebnis: 21,6 Prozent der Patienten, die Ivermectin erhielten, entwickelten eine schwere Erkrankung. 17,3 Prozent der Patienten, die sich mit einer Standardbehandlung begnügen mussten, erkrankten schwer. Es war eine schwere Krankheit, wenn Sauerstoff zur Unterstützung der Atmung benötigt wurde.

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Laut der Studie gab es keine signifikanten Unterschiede, ob die Behandlung mit oder ohne das Medikament durchgeführt wurde. Allerdings handelte es sich um eine sogenannte „Open-Label-Studie“. Das bedeutet, dass die Patienten im Voraus wussten, welcher Gruppe sie zugeordnet wurden. Dies könnte möglicherweise zu Verzerrungen geführt haben. Auch im Hinblick auf eine mögliche Überschätzung des Medikaments. Allerdings gibt es bereits andere Labore, die sich mit dem Medikament befassen. Auch die britische Universität Oxford untersucht eine Behandlung mit dem Medikament, möchte die Ergebnisse aber erst nach Abschluss der Forschung präsentieren.

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