Beweisen Sie Ihr Bierwissen!

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Kennen Sie das deutsche Reinheitsgebot? Und wussten Sie, dass Martin Luther ein großer Bierliebhaber war und deshalb eine Stadt besonders bewundert hat? Die Agronomen Dr. Sharvari Raut und Dr. Gardis von Gersdorff stellen Ihnen zehn Fragen zum Thema Bier. Testen Sie Ihr Wissen im Quiz.

„Zehn Fragen, zwei Experten – das Wissenschaftsquiz“ ist ein Quizformat aus dem Leibniz-Gemeinschaft und t-online. Die Leibniz-Gemeinschaft ist ein Zusammenschluss von 97 Forschungseinrichtungen mit rund 10.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Erfahren Sie mehr über Bier von den Agrarwissenschaftlern Dr. Sharvari Raut und Dr. Gardis von Gersdorff von dem Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie in Potsdam – ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft.

Dr. Sharvari Raut (Quelle: Dr. agr. Sharvari Raut)

Die Experten stellen sich vor

Frau Dr. Sharvari Raut ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fachrichtung Verfahrenstechnik. Sie ist seit September 2021 dabei Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie in Potsdam tätig. Ihre Forschung konzentriert sich auf die Entwicklung intelligenter Trocknungssysteme, um den Trocknungsprozess multidisziplinär und ganzheitlich zu optimieren, um die Prozesseffizienz und Produktqualität zu verbessern.

Für t-online beantwortet der Experte drei spannende Fragen

Was ist für Sie derzeit die größte wissenschaftliche Herausforderung?

Als Forscher auf dem Gebiet der Lebensmitteltrocknungstechnologie ist die Verbesserung der Lebensmittel- und Ernährungssicherheit derzeit eine der größten Herausforderungen. Lösungen zur Verbesserung der wachsenden Zahl unterernährter und hungernder Menschen sind von großer Bedeutung.

Was ist Ihrer Meinung nach die größte wissenschaftliche Erfindung?

Im letzten Jahrzehnt gab es mehrere bahnbrechende Entdeckungen wie den Malaria-Impfstoff, das Higgs-Boson und die Genbearbeitung, um nur einige zu nennen. Daher wäre es schwierig, einen der besten auszuwählen. Diese Erfindungen oder neuen Techniken wurden jedoch durch die umfangreiche Entwicklung auf dem Gebiet der Informationstechnologie ermöglicht. Sie hat definitiv dazu beigetragen, die Dinge einfacher, bequemer und schneller zu machen.

Was bedeutet Forschung für Sie persönlich?

Forschung bedeutet, kreativ und innovativ zu sein. Über den Tellerrand schauen und gleichzeitig eine gute Balance zwischen theoretischem Wissen und praktischen Implikationen sicherstellen. Forschung ist für mich ein Schritt in die Zukunft.

Dr. Gardis von Gersdorff (Quelle: t-online/Dr. agr. Gardis von Gersdorff)Dr. Gardis von Gersdorff (Quelle: Dr. agr. Gardis von Gersdorff/t-online)

Frau Dr. Gardis von Gersdorff ist Agrarwissenschaftlerin und arbeitet seit Mai 2021 Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie in Potsdam. Im Rahmen der digitalen Transformation forscht sie zu den kumulativen Einflüssen von Rohstoffen und Verarbeitung auf die Produktqualität von Lebensmitteln sowie zur Optimierung der Verarbeitung hinsichtlich Prozess- und Produktqualität.

Für t-online beantwortet der Experte drei spannende Fragen

Was ist für Sie derzeit die größte wissenschaftliche Herausforderung?

Gewonnenes Wissen bewusst und gewissenhaft einsetzen. Wir wissen so viel, auch in Bezug auf die Erreichung der Ziele einer nachhaltigen Entwicklung, und wir kennen wichtige Parameter, gerade wenn es um den Klimaschutz geht. Aber sie könnten effizienter gemacht werden.

Was ist Ihrer Meinung nach die größte wissenschaftliche Erfindung?

Diese Frage erinnert mich an „Henne und Ei“, denn viele auf den ersten Blick weniger wichtige Erkenntnisse haben die deutlich wahrnehmbaren überhaupt erst möglich gemacht. Daher verzichte ich hier auf eine Bewertung. Dabei darf nicht vergessen werden, dass viele Errungenschaften Fluch und Segen zugleich waren.

Was bedeutet Forschung für Sie persönlich?

Forschen bedeutet Neugier. Und vor diesem Hintergrund, Dinge zu verändern, der Drang, Zusammenhänge verstehen und beschreiben zu können und Wissen zielgerichtet anzuwenden.