Bushido-Fans beleidigen Visa Vie – sie legt Rapper nach: „Arm“

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Visa Vie glaubt nicht, dass Bushido sein Gangstar-Rapper-Image komplett hinter sich lassen will.Bild: Screenshot/Instagram/visavieofficial

Die Autorin und Podcasterin Visa Vie muss sich weitere Anfeindungen aus Bushidos Fangemeinde anhören – allzu sehr schaden können sie ihr aber nicht. Im vergangenen Dezember veröffentlichte Bushido sein zuvor verschobenes Album Sonny Black II. Bei einem Song kam der Rapper auf Visa Vie und beschimpfte sie in einem Diss wegen ihrer inzwischen ausgeheilten Akne-Erkrankung als „Pickelgesicht“.

Er bot auch eine Entschuldigung an. Es war eine Anspielung auf die Hype Awards, die Visa Vie veranstaltete, während sie einen Witz über Bushido und seinen Polizeischutz machte. Sie nahm es später zurück und bat öffentlich in den sozialen Medien um Vergebung.

Der Vater von sieben Kindern akzeptierte die Entschuldigung nie, aber Visa Vie wurde kürzlich gefragt, ob sie nicht Lust hätte, an seiner Amazon-Doku „Uncensored – Bushido’s Truth“ teilzunehmen und mit ihm darüber zu sprechen. Schließlich hat sich der Musiker in den letzten Jahren vom Gangster-Rapper zum fürsorglichen und sensiblen Familienvater gewandelt. Visa Vie wagte es jedoch, diese Änderung aufgrund der aktuellen Dissens gegen sie anzuzweifeln. Bushidos Community hat sie zuletzt kaum vom Gegenteil überzeugt.

Bushido wurde in verschiedenen TV-Sendungen veredelt.

Bushido wurde in verschiedenen TV-Sendungen verfeinert.Bild: RTL/Stefan Gregorowius

Visa Vie ist verärgert über Bushidos Fangemeinde

Der 34-Jährige erholt sich immer noch von einer Corona-Erkrankung, die dramatisch in Diabetes und lang anhaltenden Covid-Symptomen wie chronischer Erschöpfung endete. Am Wochenende startete sie eine ihrer Frage-und-Antwort-Runden auf Instagram, wo sie ihren Followern stets mit Rat und Tat zur Seite steht.

Allerdings veröffentlichte Visa Vie auch eine „Frage“, zu der sie Stellung nahm. In der Fragebox war das Wort „Pickelgesicht“ nur in Anspielung auf Bushidos Diss zu lesen. Die Antwort des ehemaligen Radiomoderators war eindeutig:

„Lustig, dass diese Beleidigung nicht mehr nur Siebtklässler, sondern auch Bushido-Fans anerkennt. Und gleichzeitig ist es auch ziemlich erbärmlich, dass solch abfällige Bezeichnungen in Bezug auf eine schwere Hautkrankheit von einem erwachsenen Mann in seinen Anhängern etabliert werden. 2022 .“

Visa Vie duldete keine beleidigenden Kommentare.

Visa Vie duldete keine beleidigenden Kommentare.Bild: Screenshot/Instagram/visavieofficial

Allerdings war sie auch davon nicht allzu überrascht, sondern startete stattdessen einen Gegenangriff: „PS: Akne kann übrigens auch im Erwachsenenalter plötzlich ausbrechen. Nicht, dass ich es jemandem wünsche, aber Karma macht manchmal komische Sachen. Sagen Sie vielleicht nicht so oft ‚Pickelgesicht‘ zu anderen … wer weiß“, schrieb sie bedeutungsvoll.

Nicht nur Visa Vie zweifelt an Bushido

Derzeit ist Bushido in fast jeder TV-Show zu sehen. Bei all seinen Auftritten liefert er fast das gleiche Bild: Er berichtet über den Prozess gegen Arafat Abou-Chaker und drei seiner Brüder, der bis Juni andauern könnte. Dann tut er so, als würde er jetzt eher jugendgerechte Texte schreiben, seinen Widersachern den Garaus machen und für Frau und Kinder da sein wollen. Sie ist nicht mehr die Einzige, die sich fragt, wie das mit den Dissen unter der Gürtellinie in Richtung Visa Vie zusammenpasst.

Auf Instagram untermauerte sie ihr Bild von Bushido zudem mit einer älteren Geschichte. Als der Rapper-Film „Times Change You“ herauskam, schrieb Visa Vie eine vernichtende Kritik für das Radio. Sie wurde daraufhin monatelang mit (sexualisierter) Gewalt bedroht und musste die schlimmsten Beleidigungen ertragen.

Dass sie nie eine Entschuldigung erhielt und Bushido nun ihren unsensiblen Gag aus den Hype Awards für einen Diss hervorkramte, machte für sie wenig Sinn. Ihre Fans stellten sich auf ihre Seite, was sie kommentierte: „Es hilft mir zu wissen, dass ein paar Leute den Dokumentarfilm und seinen angeblichen Sinneswandel immer noch in Frage stellen und nicht mehr bedingungslos an die wundersame Verwandlung zur Heilung glauben.“

(cfl)