Gegen einen Laternenpfahl gekracht und verschwunden – Regensburger Nachrichten

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Ein 56-Jähriger ist im Stadtteil Schwandorf in einen Laternenpfahl gefahren. Nach dem Unfall fand die Polizei ein demoliertes Fahrzeug, von dem Mann fehlte jedoch stundenlang jede Spur.

Am Mittwoch, 19. Januar, wurde der Polizei in den frühen Morgenstunden mitgeteilt, dass ein Auto in Ettmannsdorf im Ortsteil Schwandorf zu schnell in eine Kurve gefahren und anschließend gegen einen Laternenpfahl gekracht sei.

Schwer beschädigtes Auto gefunden

Tatsächlich wurde an der Ecke St. Vitalisstraße/Rußwurmstraße ein stark beschädigter BMW gefunden. Vom Fahrer fehlte jedoch zunächst jede Spur. Ein Anwohner sagte, der Fahrer sei ausgestiegen und in unbekannte Richtung davongelaufen.

Verwandte ratlos

Angehörige des Fahrers, die kurze Zeit später am Unfallort eintrafen, konnten zunächst keinen Kontakt zu dem 56-Jährigen aus Wackersdorf aufnehmen. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der 56-Jährige bei dem Unfall verletzt worden war und Hilfe benötigte, wurden intensive Suchmaßnahmen eingeleitet.

Signifikantes Alkoholtestergebnis

Drei Stunden später fand eine Streife den 56-Jährigen wieder an seiner Wohnadresse. Tatsächlich blieb der 56-Jährige unverletzt. Der Grund für seine Flucht vom Unfallort kam bei einem Alkoholtest ans Licht, der trotz Verspätung ein aussagekräftiges Ergebnis brachte.

10.000 Euro Gesamtschaden

Dem 56-Jährigen droht nur noch ein Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs wegen Alkoholkonsums und unerlaubter Entfernung vom Unfallort. Der Gesamtschaden am Auto und der Straßenlaterne betrug rund 10.000 Euro.


Polizeiinspektion Schwandorf / RNRed