Motsi Mabuse spricht offen über psychische Gesundheit: „Mein Leben ist Stress“

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Motsi Mabuse stellte ihren Fans auf Instagram Fragen.Bild: Pool/Getty Images

Motsi Mabuse ist derzeit wieder als Jurorin bei der beliebten Tanzshow „Let’s Dance“ dabei. Seit 2011 ist sie Teil des Juryteams und begeistert die Zuschauer mit ihrer ehrlichen und direkten Art. Auch ihr Humor kommt nicht zu kurz. Abseits der großen Showbühne hat sich die Mutter einer Tochter ein zweites Standbein aufgebaut. Zusammen mit ihrem Mann Evgenij Voznyuk betreibt sie ihre eigene Tanzschule.

Auf Instagram hat der Profitänzer eine besonders große Fangemeinde. Mehr als eine halbe Million Menschen verfolgen private Einblicke aus Motsis Leben, die der 40-Jährige teilt. Dort macht sie regelmäßig auf wichtige Themen aufmerksam. Sie hat über ihre Erfahrungen mit Rassismus in der Vergangenheit gesprochen und sich für Vielfalt und Body Positivity eingesetzt. Jetzt startete sie eine Frage-und-Antwort-Runde in ihrer Geschichte. Das Hauptaugenmerk lag auf dem Umgang mit der psychischen Gesundheit.

Motsi Mabuse mit ehrlichen Worten

Ein User wollte schließlich von Motsi wissen: „Wie geht ihr mit schlechten Tagen um, an denen ihr nichts machen wollt?“ Ihre Antwort folgte prompt: „Meine erste Aufgabe ist Musik! Wenn das nicht klappt, mache ich Sport, Aber die größte Lektion von allen ist, dass ich gelernt habe, meine Gefühle zu akzeptieren und mehr Mitgefühl mit mir selbst zu haben. Ich habe wirklich die besten Freunde aller Zeiten und ich bin glücklich, sie in meinem Leben zu haben.“

Motsi Mabuse erklärt, was ihr an schlechten Tagen hilft.

Motsi Mabuse erklärt, was ihr an schlechten Tagen hilft.Bild: Instagram/Motsi Mabuse

Auch eine andere Followerin fragte, wie sie mit Stress umgehe. Motsi machte deutlich, dass die Frage schwer zu beantworten sei. Der Grund: „Mein Leben ist stressig, aber ich liebe mein Leben! Ich denke, die wichtigste Lektion ist, ehrlich zu sein, Raum für mich selbst zu schaffen, kleine Auszeiten zu machen.“ Dabei gab sie zu: „Früher war es viel einfacher, bevor ich Mutter war.“ Infolgedessen habe es ihr geholfen, „zu akzeptieren, dass es nicht egoistisch ist, sich als Mutter Zeit für mich selbst zu nehmen“.

Sie spricht auch darüber, wie man mit Stress umgeht.

Sie spricht auch darüber, wie man mit Stress umgeht. Bild: Instagram/Motsi Mabuse

Im Lockdown war Motsi besonders dankbar für ihre Familie, die ihr sehr geholfen hat, mental gestärkt aus der Situation herauszukommen. Denn gerade die Isolation könne die psychische Gesundheit beeinträchtigen, sagte sie.

Abschließend appellierte sie mit folgenden Worten an ihre Gemeinde: „Psychische Gesundheit ist nichts, wofür man sich schämen muss. Wenn Sie Hilfe brauchen, sagen Sie es einem vertrauenswürdigen Freund und suchen Sie Hilfe.“ Und weiter: „Selbstfürsorge ist der Schlüssel und denken Sie daran, freundlich zu Menschen zu sein, von denen wir nie wissen, was sie durchmachen.“

(iger)