Pietro Lombardi wetterte gegen Karl Lauterbach

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Pietro Lombardi hatte sich in der Öffentlichkeit wenig über das Coronavirus geäußert. Bild: imago images / STAR MEDIA

Während viele Promis bereits ihre Meinung zu Corona-Politik und Impfungen öffentlich gemacht haben, hält sich „DSDS“-Gewinner Pietro Lombardi bisher weitgehend zurück. In der Pocher-Sendung „Gefährlich ehrlich“ äußerte er seine Besorgnis über die Corona-Impfung. Ende 2020 sagte er dort, er werde sich nicht impfen lassen, „weil man nicht weiß, was danach mit dem Körper passiert“.

Nun schien dem Sänger endgültig der Kragen geplatzt zu sein: Auf Instagram ließ er viel Dampf ab und teilte wütend seine Meinung zu Gesundheitsminister Karl Lauterbach und der möglichen bevorstehenden Impfpflicht.

Lombardi verärgert – „Bruder, hörst du auf dich?“

In seiner Story postete er einen Videoclip von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach, in dem er betont, dass die Impfpflicht freiwillig sei. „Niemand lässt sich gegen seinen Willen impfen. Auch die Impfpflicht führt letztlich dazu, dass man sich freiwillig impfen lässt“, erklärte der Politiker in dem Clip.

Pietro Lombardi schien diese Aussage überhaupt nicht zu treffen. Mit seinen zwei Millionen Followern teilte er wütend mit: „Nun, eigentlich sage ich nicht viel zu dem Thema, weil ich nicht das Recht dazu habe, aber Bruder, hörst du auf dich selbst? Was ist das für eine Aussage? In seiner Position so eine Aussage machen ist verrückt“.

Eine Impfung ist nicht vorgeschrieben

Und tatsächlich erscheint Lauterbachs Aussage auf den ersten Blick nicht ganz plausibel. Wer sich aber näher mit dem Thema beschäftigt, stellt fest, dass Impfpflicht nicht gleich Impfpflicht ist. Wer nicht geimpft ist, muss nicht geimpft werden, muss aber mit harten Repressionen und Strafen rechnen.

Lauterbach und andere Regierungsvertreter sind überzeugt, dass nur so die hochansteckende Omicron-Variante in den Griff zu bekommen ist.

(fw)