So geht’s: Sony-Patent soll PlayStation-Spieler aus der Klemme holen

Startseite » So geht’s: Sony-Patent soll PlayStation-Spieler aus der Klemme holen

Aktualisiert am 7. Januar 2022, 15:27 Uhr

  • Ein neues Sony-Patent soll Gamern aus der Sackgasse helfen.
  • Wenn ein Spieler stecken bleibt, sollte eine Aufnahme beginnen, gefolgt von automatischen Tipps.
  • Ein Walktrough, der direkt in das Spielerlebnis eingebettet ist? So sehen die Pläne von Sony konkret aus.

Weitere Gaming-News findet ihr hier

Verloren im Labyrinth, ein Logikrätsel, das zu knifflig erscheint, ein Bossgegner, der unbesiegbar scheint – es gibt viele Situationen, in denen nicht nur Gelegenheitsspieler an ihre Grenzen stoßen, sondern auch Hardcore-Gamer die Nerven verlieren. Die naheliegende Lösung ist ein Walkthrough-Video auf YouTube und Co.

Sony will nun eine Alternative anbieten, die Gamern direkt im Spiel hilft, bevor die Konsole frustriert ausgeschaltet wird. Offiziell hat der Soft- und Hardware-Riese nichts zu diesem Projekt bekannt gegeben, doch ein von Sony beim US-amerikanischen Patent- und Markenamt angemeldetes Patent verrät, wohin die Reise geht.

Das US-Patentamt hat von Sony Interactive Entertainment eine Patentanmeldung mit dem Titel „Systeme und Methoden zum Coachen eines Benutzers in Gameplay-Angelegenheiten“ erhalten.

Interaktiver Gaming-Coach für den Spieler

Das Patent wurde im Juni 2020 angemeldet, aber erst vor kurzem wurden konkrete Informationen darüber bekannt. Das geplante Feature ist als integriertes Tool gedacht, um zu erkennen, wenn ein Spieler in der Handlung stecken bleibt.

Dann soll offenbar automatisch eine Aufzeichnung starten, die die Situation analysiert. Dem Spieler wird dann angezeigt, was er falsch gemacht hat, oder es werden Hinweise gegeben, wie er die aktuelle Hürde im Spiel überwinden kann.

Diese Zeichnung ist Teil einer Patentanmeldung von Sony. Ein Tool soll PS-Nutzern helfen, die im Spiel stecken bleiben.

© Sony Interactive Entertainment

Eine Zeichnung zum Patent veranschaulicht dies an einem Beispiel. Ein erwachsener Spieler steht mit einem Controller in der Hand vor dem Fernseher. Der Bildschirm zeigt zwei Gegner, die eine Waffe abfeuern und eine Kugel durch die Luft fliegt. Alle Objekte sind mit Nummern versehen.

Nach der Analyse konnte der Spieler Tipps bekommen, wie er einem Ball ausweichen oder aggressiv reagieren kann. Wie bei vielen anderen angemeldeten Patenten ist auch hier nicht sicher, ob es jemals eine wirkliche Umsetzung für den Massenmarkt geben wird.
© 1&1 Mail & Medien / teleschau