Spatenstich für das Bauvorhaben „Schlossberghöfe“ in Pforzheim

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Pforzheim (pm/lk) – Am Donnerstag fand in Pforzheim der Spatenstich für das Bauvorhaben „Schlossberghöfe“ statt. Im Herzen der Goldstadt sollen auf 30.000 Quadratmetern Impulse für innerstädtisches Leben, Arbeiten und Wohnen entstehen.



Foto: Stadt Pforzheim/Stefan Baust


Spatenstich für die „Schlossberghöfe“

Los geht’s: Die Stadt Pforzheim und der Investor Ten Brinke haben den ersten Spatenstich für die „Schlossberghöfe“ gesetzt. Bürgermeister Peter Boch durfte den ersten Schlag mit dem Presslufthammer für das 100-Millionen-Euro-Projekt ausführen. Damit begann der Bau des neuen Technischen Rathauses und eines Quartiers, das den Grundstein für einen neuen Stadtteil im Herzen von Pforzheim bilden wird. Auf insgesamt rund 30.000 Quadratmetern soll ein neuer Lebensraum zum Leben, Arbeiten und Wohnen entstehen. Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie, zwei Kindertagesstätten, der neu gestaltete Rathaushof und eine attraktive Fußgängerzone warten nur darauf, von den Bewohnern entdeckt zu werden.

Glücklich für die Verantwortlichen

„Unsere neuen Schlossberghöfe werden Impulse für die gesamte Innenstadt setzen. Ich bin mir sicher: Sie werden zu einem Ort des Wohlfühlens für alle Pforzheimerinnen und Pforzheimer und für die Gäste unserer Stadt. Das Konzept zielt darauf ab, die Pforzheimer Mitte weiter zu stärken.“ und für die Anforderungen einer modernen Stadtgesellschaft fit zu machen“, blickt Oberbürgermeister Peter Boch in die Zukunft. „Wir sind uns der Bedeutung des Projekts für die Stadt und ihre Bürger bewusst und freuen uns daher sehr, dass nach der langen Vorlaufzeit nun der Baubeginn des Projekts gefeiert werden kann“, ergänzt Wim ten Brinke, COO der Ten Brinke Gruppe.

Bauzeit für Bürger öffentlich einsehbar

Das Großprojekt will während der gesamten Bauzeit für die Öffentlichkeit sichtbar sein und Identifikation schaffen: „Von Gucklöchern in den Bauzäunen, durch die man jederzeit einen Blick auf die Bauarbeiten werfen kann, bis hin zum Informationsbüro Ostliche 11, über Baustellenführungen, eine Kinderbaustelle oder das Baustellenfest für alle Pforzheimer, das wir für den Sommer planen – unser Informationsangebot ist groß“, sind sich die Verantwortlichen einig. „Wir wollen auf jeden Fall, dass die Schlossberghöfe von Anfang an in der Rolle gesehen werden, die sie spielen können: als großes Entwicklungspotenzial, von dem Pforzheim und seine Innenstadt noch viele Jahre und Jahrzehnte profitieren können.“

100-Millionen-Projekt zum Wohnen und Arbeiten

Das neue Technische Rathaus wird alle Technischen Ämter unter einem Dach beherbergen, die „Bauinformationsstelle“ soll zur zentralen Anlaufstelle für alles rund ums Bauen und Wohnen werden. Außerdem gibt es eine Kita, einen Kulturraum, Gastronomie und Einzelhandel. Anstelle des bisherigen Technischen Rathauses an der Kreuzung Deimling- und Östliche Karl-Friedrich-Straße entsteht direkt im Anschluss ein weiterer Neubau mit Wohnungen und Einzelhandel. Zusätzlich werden 194 neue Stellplätze in der neuen zweigeschossigen Tiefgarage unter den beiden Gebäuden geschaffen. Zwei weitere neue Wohngebäude mit Einzelhandel im Erdgeschoss oberhalb der Östliche Karl-Friedrich-Straße sollen folgen.

Technisches Rathaus bis 2024 bezugsfertig

Stadt und Investor rechnen mit einer Bauzeit von zwei Jahren bis Ende 2023, bevor das neue Technische Rathaus bezugsfertig ist. Rund 2.600 Tonnen Stahl, über 9.000 Kubikmeter Beton und 329 Fensterelemente werden für den Neubau mit rund 19.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche verbaut, um fast 27.000 Kubikmeter Erde auszuheben. Im ersten Quartal 2024 wollen die städtischen Mitarbeiter vom bisherigen Technischen Rathaus in ihr neues Domizil umziehen. Alle Bauarbeiten sollen bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Alle Interessierten können sich zudem über den Fortschritt des Projekts auf a speziell gestaltete Website informieren.